Speiseeis (Sorte: egal, aber kein Wassereis, weil davon kriegt man Würmer im Bauch!), das anders als Kugeleis nicht in schöner Form auf die Waffel drapiert wird, sondern – der Name verspricht ein Feuerwerk eurer Sinne: mittels Spatel drauf geklatscht wird. Typische Eisdarreichungsform südlich des Alpenvorlandes und ergibt in etwa sowas:

Klatscheis mit Klatscheisproduzentem (hinten).

Klatscheis mit Klatscheisproduzenten (hinten).

Jana und Janine waren sich sehr sicher, dass es das Wort gibt – dem ist nicht so und jetzt sollte aber mal dafür gesorgt werden, dass das Klatscheis in den Bauch und in den Duden kommt.

Leckerstes Klatscheis allererster Güte gibt es übrigens bei Tichy in Wien, hingehen und gern auch artfremdes Eis essen, zum Beispiel Eismarillenknödel (die dann ja wieder eine Form haben, wenn ihr versteht…).

Ach ja: Bei dem ersten Teil dieser illustren Rubrik rief ich dazu auf, mir gern auch noch wortakrobatische Rätsel zu schicken. Hat se den Mund ganz schön voll genommen, die Hansen, denn folgende Knobelei von Siola ist nach wie vor ungelöst:

Kannst mir ja irgendwann auch erklären wie es kommt, dass wir “allerdings” sowohl als Zustimmung als auch als Einleitung einer Einschränkung verwenden.
Beispiel1: Anne Will stinkt. – Oh ha, Allerdings.
Beispiel2: Anne Will stinkt. – Stimmt, allerdings ist an ihr noch viel störender, dass sie das großartiger Talkformat “hart aber fair” dreist kopiert und damit eine Gleichförmigkeit der Talklandschaft bewirkt.

Siola versprach mir, auf ihren Duden “Hansen” zu kleben, wenn ich es rauskriege, aber vielleicht gibt es auch Namenssticker von euch und die sehen auch gut aus auf Gelb und deshalb könnt ihr ab sofort lustig mitraten. Hauptpreis der Allerdingsigen Tombola: Ein ordentliches Klatscheis. Allerdings.

 

Siola fragt in ihrem Kommentar zum letzten Artikel völlig zu Recht:

Was ist der Verwendungs- und Bedeutungsunterschied zwischen “Wörter” und “Worte”? Ich find nämlich “Worte” viel poetischer und bedeutungsschwangerer als “Wörter”.

Hab ich mich bisher noch nie gefragt, umso schöner, drüber nachzudenken. Die Antwort kommt vom Zwiebelfischmeister Sick:

Man spricht von “Wörtern”, wenn Wörter im eigentlichen Sinne, als kleinste grammatische Einheit eines Satzes, gemeint sind und von “Worten”, wenn damit Zitate, Redewendungen oder die ganze Sprache gemeint sind. Um es auf eine Formel zu bringen: Wörter bestehen aus Buchstaben, Worte bestehen aus Gedanken. (Anwendungsbeispiele hier.)

Also ist das, was ich meinte, glaube ich schon “Wörter” und ich habe es sehr sehr instinktiv nicht verwechselt. Wow. Und wieder was gelernt.

Ach ja, und dann wollte Siola noch das hier wissen:

Kann man dir auch Fragen schicken?

Am allergernsten. Weitermachen.

 

Sieht so ähnlich aus wie ein Teigschaber, ist auch aus Kunststoff, sehr weich und elastisch, man benötigt es, wenn man die Fenster der Vorratskammer mit Abtönfolie aus dem ATU tuned um Luftblasen zwischen Folie und Glas fein rauszustreichen.

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