Heute: Poetry Slam in der sächsischen Parteienkonkurrenz. MC Stanislaw heizt das Battle mit folgendem Rhyme an: “Keine Faxen. Für Sachsen.” Yeah, Alter. Leider geklaut, wie ich eben feststellen musste. Wenn das mal keine Klage gibt:

The incredible Faxen aus Sachsen.

The incredible Faxen aus Sachsen.

Und zum Tagesabschluss mal wirklich ein netter Spruch: “Grün rein, Alt raus.” Haben sich die thüringischen Grünen ausgedacht und rundherum eine sommerlich-frische Seite gebaut. Daumen hoch dafür, es muss ja auch mal gelobt werden im Wahlkampf.

 

Freunde, ich bin unglaublich stolz auf euch. Und zwar deshalb, weil ihr dabei seid, wie schon oft zu lesen war und jetzt in fortgesetzter geballter Form zu lesen ist.

Die Streetartgallery wächst und gedeiht, und dafür bin nicht mehr ich allein zuständig, sondern auch Simmi, Thomas und Siola, die mit offenen Augen durch die Städte dieser Erde laufen und fleißig auf Fahrräder klettern, um so hoch wie möglich zu stehen für’s Foto. Die Resultate sind ansehnlich, macht es bitte auch wirklich – in der streetartgallery.

Falls ihr euch an die Ammonium Alum Geschichte erinnert – auch hier gab’s Post. Bislang zum Glück nicht unter dem Stichwort Schweiß, was mich weiterhin an die Wirksamkeit des Produkts glauben lässt. Katharina, die Chemie-Fee, bestätigt mir das folgender Weise:

Da du den Deo-Kristall ja scheinbar selber schon nutzt(?), hast du bestimmt schon selbst recheriert und ihn als harmlos befunden.
Aber weil ich es versprochen habe (und mich nun wieder daran erinnere), die passenden Wikipedia-Links:
Alum heißt eigentlich Alaun und wird für vieles und als Deodorant verwendet (siehe 1. Link, Abschnitt Verwendung), dass er ungefährlich ist, beweist der zweite Link (ganz unten rechts: “keine S- und R-Sätze” bedeutet “nichts zu beachten, keine Gefahr”)
Ob es einem aber gefällt, dass die Eiweiße in der äußeren Hautschicht ausgefällt werden und sich so die Poren schließen (das bewirkt der Stift wohl laut Wikipedia) darüber mag man selbst entscheiden.

Danke, Katharina! Ich habe beschlossen, selbst Eiweiße in äußeren Hautschichten harmlos zu finden.

Und dann war da noch das Rätsel um das Wörtchen “allerdings”. Seit seinem Urlaub gibt es einen neuen verticale-Leser, den geschätzten LexiTV-Kollegen Peter. Ebenjener war nach der Lektüre vom Ehrgeiz gepackt und hat tatsächlich bei der Gesellschaft für deutsche Sprache nachgefragt, wie sich das nun verhält. Die Antwort ist schnöde und für Peter leider unbefriedigend: Es gibt im Deutschen einfach zwei Bedeutungen des Wortes “allerdings”. Nicht mehr und nicht weniger. Großer Dank für die investigative Recherche – das Rätsel ist damit gelöst, ich bitte Siola, “Timmel” auf ihren Duden zu kleben und gebe ganz weltfräulich Eis für alle aus. Zur Belohnung und aus Freude über all die verticale-Aktivisten. Weitermachen, Freunde, weitermachen. Macht Spaß mit euch.

Sucht euch die Eissorte selbst aus, Rechnung geht auf mich.

Sucht euch die Eissorte selbst aus, Rechnung geht auf mich.

EDIT: Und schon geht’s weiter – heute, also Mittwoch, kamen sehr schöne neue Streetarts aus Erfurt, dank dafür an Franzi!

 

Thomis konspiratorisches Blogkonzept ist fertig und wird inhaltiger. Denn: Thomi ist rüber gemacht. Wohin und warum und wer das überhaupt ist, verdammt noch mal, das könnt ihr mal schön auf seinem Blog nachlesen. Ich kann doch nicht alles für euch machen.

 

“Wenn ich mit dir telefonier, mal ich Kringelblumen auf ein Papier.”


 

Freunde, wer hätte gedacht, dass sich verticale dermaßen schnell als Trendsetterin etabliert (ja, verticale ist weiblich, das lege ich hiermit ein für allemal fest und fühle mich nach einem kurzen Blick ins Wörterbuch bestätigt). Kaum sind die ersten Doodles vom Freund und von Simeon auf der Seite, schon macht O2 handfeste Doodle-Werbung und RTL einen total wissenschaftlichen Psychotest in Büros: Was verraten die Doodles von Janette, Lutz und Birgit über deren Charakter? Die Ergebnisse sind übrigens so ähnlich wie bei den Beziehungs-Kreuzel-Tests in Frauenzeitschriften. Da trifft auch immer alles und nichts auf einen zu. Und dann kann ich voller Stolz noch berichten, dass ich jetzt Besitzerin eines Doodle-Malbuchs bin. Großer Dank an Kerze dafür, ich liebe verspätete Geburtstagsgeschenke (falls ihr meinen Geburtstag vergessen habt: Es ist nie zu spät für ein Geschenk für mich, da bin ich wahrlich großmütig und verzeihe euren Faux Pas sehr gern. Adresse kennt ihr ja.). Und ich mag es, im Bettchen vor dem Schlafen ein Gesicht oder eine Linie oder eine Frisur zu malen.

So, jetzt wieder ran an die Kulis.

Die bescheidene Frau Hansen.

 

Siola fragt in ihrem Kommentar zum letzten Artikel völlig zu Recht:

Was ist der Verwendungs- und Bedeutungsunterschied zwischen “Wörter” und “Worte”? Ich find nämlich “Worte” viel poetischer und bedeutungsschwangerer als “Wörter”.

Hab ich mich bisher noch nie gefragt, umso schöner, drüber nachzudenken. Die Antwort kommt vom Zwiebelfischmeister Sick:

Man spricht von “Wörtern”, wenn Wörter im eigentlichen Sinne, als kleinste grammatische Einheit eines Satzes, gemeint sind und von “Worten”, wenn damit Zitate, Redewendungen oder die ganze Sprache gemeint sind. Um es auf eine Formel zu bringen: Wörter bestehen aus Buchstaben, Worte bestehen aus Gedanken. (Anwendungsbeispiele hier.)

Also ist das, was ich meinte, glaube ich schon “Wörter” und ich habe es sehr sehr instinktiv nicht verwechselt. Wow. Und wieder was gelernt.

Ach ja, und dann wollte Siola noch das hier wissen:

Kann man dir auch Fragen schicken?

Am allergernsten. Weitermachen.

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