Es ist einiges los in Streetarthausen. Die Gallery gedeiht prächtig und begrüßt heute eine Friedenstaube aus Reykjavik, die mir freundlicherweise zugeschickt wurde:
Dank ihr kenne ich jetzt ein einziges Wort auf isländisch, immerhin: dúfa heißt Taube.
Außerdem bin ich neulich über zwei bislang unbekannte Streetart-Techniken gestolpert. Die eine kann so unbekannt nicht mehr sein, wenn sie einen Spiegel-Artikel wert ist. Kurzes Rätsel für euch: Was denkt ihr ist der Untergrund für dieses Bild?
Die Antwort: Ein breit getretener Kaugummi auf den Straßen Londons. Ben Wilson gilt als “chewing gum artist” und macht aus den ollen Klebefleckchen Mini-Kunstwerke. Wenn jemand eine Reise nach London in den nächsten Monaten plant: Ich hätte gern ein Foto-Souvenir.
Auch bin ich gespannt auf das erste gestrickte Streetart in Leipzig, das soll es laut LVZ bereits geben, ich hab davon aber noch nix gesehen, leider. “Urban Knitting” funktioniert so: Irgendwelche alten Gegenstände, Geländer, Fahrradständer oder auch gleich alte Fahrräder werden von fleißigen Händen bunt eingestrickt. Das sieht dann in etwa so aus wie hier in Soho, New York:

Welch sinnvolle und zierende Handarbeit – schöner und aufwändiger als Omas Häkeldeckchen. Und zu guter Letzt noch der Hinweis auf Mega-Streetarts in der brandenburgischen Provinz: Hier werden ganze Häuserwände beklebt. Mit Genehmigung, versteht sich. Ich war noch nie in Luckenwalde und ich weiß nichts von diesem Städtchen, aber diese Himmelmacher machen einen Besuch reizvoller:
Danke für die guten Hinweise und Bilder, die ihr mir gesendet habt. Macht weiter damit! Und nun: Viel Freude mit der streetart gallery.







