…und wenn sie nicht geocachen oder arbeiten oder Sonne genießen oder Quatschmachen ist, dann bloggt sie auch wieder. Schwöre. Ich empfehle mich bis dahin und euch zur Abwechslung mal wieder eine LexiTV-Sendung. Morgen, also am Mittwoch, geht’s um Schauspieler und ich habe dafür mit René Marik gedreht und mit Ahmad Mesgarha. Wer schon beim ersten nicht weiß, wer das ist, dem könnte dieses Video auf die Sprünge helfen:

Und der zweite, der ist ein Theaterschauspieler am Staatsschauspiel Dresden, den ich mit dem Kamerateam einen Arbeitstag lang hinter den Kulissen begleitet habe. Das war schön. Und der Beitrag ist auch wirklich schön geworden. Schon jetzt, also als Preview, hier zu sehen. Die Aufführung, bei der wir dabei waren, heißt “Viel Lärm um nichts” und wird auch noch ein paar mal gezeigt. Sehr lustig, es lohnt sich. Übrigens habe ich dabei ein neues Lied kennengelernt, das der Soundtrack des Sommerherbstes zu werden scheint, es hängt jedenfalls schon ein paar Wochen im Ohr.

Jun 292010
 

Ich hab mir jetzt eine Jeans abgeschnitten, Mückenschutzmittel gekauft, war gestern baden, obwohl die Frau vom Blutspendedienst gesagt hat, dass man das nicht soll, weil es doch jetzt durch die Blutspende eine erhöhte Infektionsgefahr gebe. Warum so leichtsinnig, Frau Hansen? Weil Sommer ist. Hach.

Kurz noch ein perfektes Lied für das Frühstück auf dem sommerlichen Balkon oder eine Holunderschorle auf dem sommerlichen Balkon oder zum Blumengießen auf dem sommerlichen Balkon:

Dass es in dem Video kein Video, sondern ein Standbild gibt, ist jetzt bitte nicht zu bemängeln, sondern gut zu finden, immerhin ist man dann nicht vom draußen sein oder nach draußen gucken abgelenkt.

Schönen Sommer! Kristin

 

Herzlich Willkommen, werte Leser, im Sommerloch. Deutlich erkennbar an der zurückgehenden Zahl an Blogeinträgen und kuriosen Meldungen. Schön, dass (scheinbar) ordentlich versteuerte privat genutzte, geklaute und wieder aufgetauchte Dienstwagen Aufmacher werden. Auch schön zu hören, dass die Heizkosten steigen werden, wenn wir nicht mehr mit Glühlampen die Bude erwärmen können und auf Energiesparlampen umsteigen müssen. Besonders schön auch, wenn es nicht mal mehr Sommerlochthemen gibt und man auf eigentlich schon wieder gefüllte Sommerlöcher zurückgreifen muss, wobei das einen traurigen Beigeschmack bekommt: Sammy, der 1994er Kaiman aus dem Baggersee, ist bei seinen Kumpels im Zoo nicht sehr beliebt. Schade, das.

Ich persönlich freue mich über Sommerlochnachrichten in Form von Postkarten. In der Küche gibt es so eine Leine, wo die gesammelten Werke hängen, und derzeit gibt es fast tägliche Fluktuation ob des begrenzten Platzes für die Karten. So, was hat das jetzt mit dem Anspruch des Lernens zu tun, Frau Hansen, fragt ihr mich zurecht? Folgendes: Ich kürte soeben die willkürliche Top 3 der lernenswertesten Karten an meiner Leine zum heutigen Stand der Dinge.

Platz 3:

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Dank Janas Hinweis weiß ich und jetzt auch ihr, warum die Karte aus dem alten Rom stammt. Guckt euch den Papst mal genau an.

Platz 2:

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So sehen Streetarts in Peru aus, schreibt Simeon. The message, the message, the message.

Platz 1:

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Ich mochte Felix’ Zeichenkünste schon immer, spätestens, seitdem wir uns im Unterricht immer Elefanten hin- und herzeichneten. Jetzt ist der Felix ein Herr Diplom-Ingenieur, was man auch an seinen modernen, detailverliebten Skizzen sieht. Dank dieser jedenfalls kann ich mir jetzt mal merken, wo Luv und Lee sind und wie Wind aussieht.

Ich danke allen bisherigen Kartenschreibern und will nicht nur sie, sondern alle alle alle alle alle alle anflehen, mir noch mehr Karten zu schicken. Hier ist zum Beispiel eine Karte aus dem Spreewald und eine aus den Bergen, die mal ausgetauscht werden könnten, weil sie schon so lang hängen.

Ich geh wieder ins Sommerloch, da ist es kühler und es gibt Eisel.

Cheers,

Kristin

 

Heute einen Nachteil des Sommers wiederentdeckt. Bierbäuchige Männer transpirieren jetzt wieder in Achselshirts. Nicht nur, dass durch die neue Freiheit die angesammelten Schweißgase des Winters (nicht zu verwechseln mit Schweißergasen!) ungefiltert in die Atmosphäre und meine Nasenschleimhäute dringen – dank der cleveren Kunstfaserkombination wird auch jeder neu produzierte Schweißtropfen sofort bakterisiert und den ausgedünsteten Duftstoffen nachgeschoben. Schön. Ich versuche eben jenen Effekt durch verschiedene Dinge zu vermeiden: Keine Achselshirts im Dickbauchstyle und ein neues Kristalldeo, welches folgende Sache beinhaltet: Ammonium alum. Wirbt mit folgendem:

Dieser Stein überzieht die Haut mit einem hauchdünnen, unsichtbaren Film aus Mineralsalzen und reguliert so die Schweißbildung. Dank seiner astringierenden und reinigenden Eigenschaften wirkt er als natürliches Deodorant. Vor Gebrauch den Stein mit Wasser leicht anfeuchten!

Funktioniert bislang hervorragend, sollte dem nicht mehr so sein, dann erwarte ich eure anonymen Zuschriften unter dem Stichwort “Schweiß” an die euch bekannten Kontaktadressen. Gleiches gilt im Übrigen bei Warnungen vor radioaktiven oder ätzenden oder auch krebserregenden Nebenwirkungen von Ammonium alum, die die Chemiker unter euch im Gegenteil zu mir kennen.

Ein Hoch auf die Hygiene und den wahren Sommerduft,

Frau Kristalldeo-Hansen, die bald auch wieder über appetitlichere Themen schreibt – versprochen.

 

Folgendes Neues gibt es am heutigen Montag von Frau Hansen: Ihr Imagefilmblockbuster ist abgenommen und damit fix und fertig (nicht zu verwechseln mit den letzten Wochen, in denen ich fix und fertig war) – YEAHYEAHYEAH, ihre Diplomarbeit nimmt Gestalt in Form einer Gliederung an, ihre Tomaten wachsen ins unermessliche (allerdings ist noch nicht klar, ob und wann sie mal bitte die Farbe wechseln), ihre Arbeit in der Redaktion ist im Sommerpausenmodus und offeriert daher genug Zeit für Sonnenspaß und – ach ja, Diplomarbeitsarbeiterei. Naja… Man kann nicht alles auf einmal haben, kam mir zu Ohren.

Kinder, jetzt schnell noch mal raus in die Sonne, die scheint zumindest in Leipzig laut schlauen Seiten noch bis 21.30 Uhr. Seht ihr, habt ihr auch noch was gelernt heute. Und: Ja, jetzt könnt ihr so langsam auch kurze Sachen anziehen, ohne als Sommeridiot zu gelten.

Es grüßt und verabschiedet sich auf den Balkon – die durchaus auch mal wieder zufriedene Kristin.

 

Vor ein paar Wochen hat mir ein Kollege ein Wort beigebracht, das ich seitdem täglich im Gebrauch habe und ich frage mich, wie es all die Jahre ohne ging.

Es geht um folgendes: Sobald die Sonne das erste Mal nach dem Schneefall länger als zwei Stunden scheint und damit gleich mal mindestens 32 Grad suggeriert, kommen sie raus, die Sommeridioten. Sie geben ihrer Klimaerwärmungs- oder auch einfach nur Wetterphänomenfreude dadurch Ausdruck, dass sie die sonnenbankgebrannten Beinchen viel zu weit aus den kurzen Skaterhosen vom letzten Jahr rausgucken lassen und dazu ein luftiges buntes und wirrbedrucktes T-Shirt präsentieren.

Na klar tut’s derbe gut, wenn die Sonne den Rücken wärmt und der Himmel blau bleibt und die Bäume ihr grau-braun mit freundlicheren Farben bedecken. Aber, liebe Freunde, das Ganze fetzt auch ohne übertrieben-sommerliche Demonstrationskleidung. Umso schlimmer, dass die Sommeridiotie eben nicht nur die Sonnenbänkler und Pubertierenden trifft, sondern auch meine schnittplatzblassen Medienmenschen. Ich krieg aus Mitgefühl fast jedes Mal selbst eine Blasenentzündung, wenn ich die kurzen Röckchen über den nackschen Beinchen sehe. Zum Glück wurden die Blasen der Freunde bislang verschont, die Atemwege dagegen kaum (oh Wunder, oh Wunder, wo die Erkältung nun wieder herkommt. Bislang gesammelte Gründe: Zu wenig getrunken, von den sadistischen mitkranken Freunden angesteckt.) und ich kann nur raten:

Meine lieben Sommeridioten – packt bitte die Flipflops noch mal in den Schrank, holt die Strickjäckchen und Strumpis wieder raus. Sieht auch gut aus, ist dafür wettergemäß und beinhaltet die Möglichkeit, den Sonnenstyle noch mal zu steigern. Und zwar wenn dann richtig Sommer ist, you know… Eure Muttis, Immunsysteme und ich werden es euch danken.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Die Arzttochter.

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