Herzlich Willkommen, werte Leser, im Sommerloch. Deutlich erkennbar an der zurückgehenden Zahl an Blogeinträgen und kuriosen Meldungen. Schön, dass (scheinbar) ordentlich versteuerte privat genutzte, geklaute und wieder aufgetauchte Dienstwagen Aufmacher werden. Auch schön zu hören, dass die Heizkosten steigen werden, wenn wir nicht mehr mit Glühlampen die Bude erwärmen können und auf Energiesparlampen umsteigen müssen. Besonders schön auch, wenn es nicht mal mehr Sommerlochthemen gibt und man auf eigentlich schon wieder gefüllte Sommerlöcher zurückgreifen muss, wobei das einen traurigen Beigeschmack bekommt: Sammy, der 1994er Kaiman aus dem Baggersee, ist bei seinen Kumpels im Zoo nicht sehr beliebt. Schade, das.
Ich persönlich freue mich über Sommerlochnachrichten in Form von Postkarten. In der Küche gibt es so eine Leine, wo die gesammelten Werke hängen, und derzeit gibt es fast tägliche Fluktuation ob des begrenzten Platzes für die Karten. So, was hat das jetzt mit dem Anspruch des Lernens zu tun, Frau Hansen, fragt ihr mich zurecht? Folgendes: Ich kürte soeben die willkürliche Top 3 der lernenswertesten Karten an meiner Leine zum heutigen Stand der Dinge.
Platz 3:

Dank Janas Hinweis weiß ich und jetzt auch ihr, warum die Karte aus dem alten Rom stammt. Guckt euch den Papst mal genau an.
Platz 2:

So sehen Streetarts in Peru aus, schreibt Simeon. The message, the message, the message.
Platz 1:

Ich mochte Felix’ Zeichenkünste schon immer, spätestens, seitdem wir uns im Unterricht immer Elefanten hin- und herzeichneten. Jetzt ist der Felix ein Herr Diplom-Ingenieur, was man auch an seinen modernen, detailverliebten Skizzen sieht. Dank dieser jedenfalls kann ich mir jetzt mal merken, wo Luv und Lee sind und wie Wind aussieht.
Ich danke allen bisherigen Kartenschreibern und will nicht nur sie, sondern alle alle alle alle alle alle anflehen, mir noch mehr Karten zu schicken. Hier ist zum Beispiel eine Karte aus dem Spreewald und eine aus den Bergen, die mal ausgetauscht werden könnten, weil sie schon so lang hängen.
Ich geh wieder ins Sommerloch, da ist es kühler und es gibt Eisel.
Cheers,
Kristin