Es war klar, dass wir wegfliegen wollten und dass es nicht so teuer werden sollte. Nach gefühlten fünf Stunden Internetsuche waren Barcelona, Wien, Rom, Istanbul und ich weiß nicht was noch alles ausgeschlossen und Amsterdam gebucht. Amsterdam im September, das würde hervorragend werden und das wurde es auch. Deshalb heute zwei Tipps für eine schöne Zeit in Amsterdam:

Essen: Mantoe

Viel Zeit verbringen und viel Geld ausgeben kann man im Stadtviertel Jordaan, das ist wirklich schön und gemütlich da. Wir sind dem Hinweis einer Ladenbesitzerin dort gefolgt und waren bei Mantoe essen. Das ist afghanisch, das ist für uns ziemlich ungewöhnlich, aber enorm lecker. Es gibt keine Speisekarte, sondern nur ein Menü des Tages und man kann sagen, was man nicht isst. Das wird dann berücksichtigt. Aber wirklich, es war extremst lecker und empfehlenswert. Auch gut sein soll Cinema Paradiso. Das war aber immer voll, wenn wir hin wollten. Wurde uns aber von Einheimischen als bester Italiener der Stadt angepriesen.

Angucken: Hofjes

Hofjes suchen ist ein bisschen wie Geocaching – man liest im Reiseführer von den kleinen, ruhigen Hinterhöfen, man hat sogar die genaue Adresse, aber trotzdem ist es ein großes Erfolgserlebnis, wenn man den Eingang gefunden hat. Sehr niedlich und ruhig.

Shoppen: Noppies

Okay, Randgruppenshoppingtipp, aber: Noppies macht schöne, passende Schwangerschaftsmode für bezahlbare Preise. Der Weg zu dem Laden etwas außerhalb des Zentrums ist nicht der direkteste, aber man kann das schon mal machen. Die Besitzerin ist nett und gibt extra Tipps für die nächste Shoppingstation.

Das Lied zu Amsterdam ist keine Hymne auf die Stadt, sondern auf die bezaubernde Miss Blue. Without her I’m dying.

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