Freunde, jetzt hab ich neulich so eindrücklich von meinem ersten Leichenerlebnis berichtet, da sollt ihr auch in den Genuss kommen, die Leichenerfahrung via Bildschirm mit mir teilen zu können. Möglich wird das morgen bei LexiTV oder ab da im Internet auch. So. Genug Werbung.

Übrigens hat mein letzter Dreh zum Thema Lebensmittel nicht zu einem weiteren Ausschluss-Beruf geführt. Einen Hofladen führen und auf dem Feld Rotkohlköpfe abschneiden fetzt doch irgendwie. Der einzige Haken: Der Meister sagte, er stehe jeden Morgen gegen halb fünf auf. Tja, das ist dann natürlich wieder unangenehm.

Zerschneide ich doch lieber weiterhin virtuelle Kohlköpfe. Nutzt ja alles nüscht.

Schönen Abend und weiterhin fleißiges Kommentieren der Blogeinträge!

Frau Hansen

 
Diese Karte.

Diese Karte.

 

Letzte Woche noch im Spiegel, jetzt schon (!) auf Spiegel Online. Ein kleines Schmankerl vorweg:

Da wird noch immer geschunkelt, bis der Kassenarzt kommt, und mit Shows wie “Damals in der DDR” gegen das mildtätige Vergessen angesendet. Da geht’s in “Informationssendungen” wie “Dabei ab zwei” oder “Hier ab vier” überwiegend um überfallene Discountmärkte und missbrauchte Schülerinnen, Schlägertrupps, Vandalismus, Rechtsradikale und immer noch einen Kinderschänderprozess. Alles ist entweder “schlümm” oder “forschbor”.

Montägliche Grüße

Frau Hansen.

 

Wie hörte ich neulich? “Ostdeutschland ist ein Altenheim und der MDR ist der Hauskanal.” Stimmt natürlich nicht ganz, aber in einigen Punkten fragt sich selbst der geneigte MDR-Journalist, was das alles soll.

Udo Reiter, der twitternde Intendant, erklärt das in einem Interview so:

“Der Ostalgie-Effekt war kalkuliert. Bei Politik, Wirtschaft, Kultur haben wir das Programm von Grund auf erneuert, aber in der Unterhaltung haben wir bewusst an DDR-Traditionen angeknüpft. Das hat vielen Leuten gut getan, für die sich damals ja alles verändert hat. Wenigstens die Schlagersänger und die Unterhaltungskünstler sind die alten geblieben – das war psychologisch nicht verkehrt. Das hat zur Zustimmung zum Mitteldeutschen Rundfunk sicher beträchtlich beigetragen.”

Okay, aber zwanzig Jahre später sollte man doch langsam mal das Trauma verarbeitet haben und also die Dosis an Prosac-Schlagersängern absetzen können und ein bisschen mehr Programm für die Alten von morgen reinnehmen. Die wollen ja auch motiviert werden, später den Hauskanal zu schauen.

Frohes Mauerschubsen wünscht

Frau Hansen.

 

Der Intendant des MDR twittert jetzt auch. Ach. Was soll man dazu sagen…

In tiefer Trauer, denn sie kann ja mit gelöschtem Account nicht mehr der Twitter-Freund von Herrn Reiter werden,

Frau Hansen

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