Ein Bekannter, der in Stockholm an der Uni arbeitet, hat vor ungefähr sechs Wochen ein Bild gepostet, auf dem es in Stockholm mittags ziemlich dunkel ist und Schnee liegt. Weiß ich auch nicht, ob ich da drauf Lust hätte. Für mich ist Stockholm so: Sommerlich-mild, gutgelaunt und in Midsommar-Stimmung. Wir waren dort zur Sommersonnenwende, wir haben zusammen mit Stockholmer Jugendlichen auf Felsen über der Stadt extrem teures Bier getrunken und gewettet, wann und wo über der Stadt die Sonne untergeht. Es war 22:07 Uhr zwischen zwei Kränen. Nachts halb vier habe ich gedacht, ich muss aufstehen, weil ich längst verschlafen habe, so hell war es da. Oh, da passt das Juni-Lied perfekt dazu:

Wenn ihr im Sommer mal in Stockholm seid, dann müsst ihr mit dem Schiff, das sich fast anfühlt wie S-Bahn, nach Grinda fahren. Das ist eine kleine Schäreninsel, so klein, dass man in einer halben Stunde von der einen Seite auf die andere schlendern kann. Es gibt ein Restaurant, in dem gibt es genau ein Essen und das ist vermutlich immer mit Fisch. Es gibt eiskaltes Wasser, in das man trotzdem rein muss, und es gibt rote Astrid-Lindgren-Häuser.

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