„Kleinere Kappe = weniger Plastik“ steht auf der Wasserflasche. Tatsächlich sind die Verschlüsse der Flaschen hier um einiges schmaler als bei uns, aber der ökologische Effekt dessen scheint mir ein kleiner Tropfen auf einen sehr heißen Stein zu sein. Was Abfall angeht, sind die Amerikaner weit vorne. Kaffee und andere Getränke in Plastikbechern zu bekommen, ist hier der Regelfall. Und da hat man schon fast Glück: Die noch umweltsündigere Variante sind Styroporutensilien. Selbst in den Hotels hatten wir das Frühstück meist auf Plastikgeschirr mit Plastikbesteck. Da kommt man sich als Europäer schon komisch vor. Im Supermarkt muss man sehr schnell sein und intervenieren, damit nicht alles hinter den Kassen in Plastiktüten eingepackt wird. Selbst die Melone, die zweifach in Folie eingewickelt und bereits im Tragebeutel ist, wird gern noch mal in einen Beutel gesteckt. Und so landet auch die Flasche mit dem plastiksparenden Verschluss am Ende wieder in einer Plastiktasche.

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