Heute geht’s los mit einem Lied, dem einzigen, das ich kenne, das von Cape Cod handelt:

Cape Cod ist eine Halbinsel am östlichen Ende von Massachusetts und bekannt für seine Sandstrände. Hier haben die Kennedys und Richard Geres dieser Welt Urlaub gemacht und jetzt kann man hinzufügen: Auch Kristin Hansen und Thomas Siegel waren hier. Im Süden sind die Touristenzentren und hier haben wir eine Nacht verbracht, in Hyannis, wo JFK mit seiner Familie Ferien machte. Die Stadt hat nicht wirklich viel zu bieten, das beste daran ist der Fährhafen. Von hier sind wir mit dem Schiff zur Insel Martha’s Vineyard gefahren. 1606 kam hier der erste Europäer an und dachte sich: Okay, meine Tochter heißt Martha, hier auf der Insel wächst Wein, dann nenn ich das Ding jetzt einfach so. Wir sind mit Fahrrädern von Oak Bluffs, wo die Fähre nach anderthalb Stunden anlegte, immer die Küste entlang gefahren in die nächste kleine Stadt, Edgartown, und von dort weiter zum südlichen Ende der Insel, wo der Atlantik ungebremst auf die Küste prallt. Es war warm, der Himmel blau, der Strand aus feinstem Sand und das Wasser hier angeblich das wärmste der Ostküste – da kann man nicht anders, als in die Wellen zu springen. Erfrischt und mit einigen handtellergroßen Muscheln im Gepäck sind wir noch ein Stück über die Insel geradelt und kurz bevor die Fähre ablegte noch mal rein ins Wasser.

 

Auf dem Weg zur Insel haben wir Linda getroffen, eine, wie sie sagt, Schwedin, die allerdings Amerikanerin ist, aber schwedische Eltern hat. Sie war eine Weile in Brüssel mit ihrem Mann und lebt jetzt hier in Cape Cod. Sie sagte: “It’s like paradise.” Da haben wir uns noch belustigt über den Übertreibungswahn der Amerikaner, bei denen immer alles am oberen Ende der Schönheitsskala angesiedelt ist. Aber auf dem Rückweg dann zurück zum Festland, da hatten wir fast eine Träne im Knopfloch, so schön war es tatsächlich.

Am Abend sind wir weiter nördlich gefahren, in den, wie alle sagen, schöneren Teil der Halbinsel und haben in Provincetown ein kleines Hotel mitten in der Stadt bezogen. Nachdem das Motel in Hyannis eher mittel und das Frühstück unterirdisch und noch dazu teuer war, haben wir beschlossen, dass so ein kleines, schnuckliges Hotel doch seine Vorteile hat – und teurer ist es auch nicht. P-Town, wie wir Insider sagen, ist der bislang entspannteste Ort auf unserer Reise. Hier gibt es Restaurants, die Salate aus eigenem Anbau und unfrittierten Fisch verkaufen und hier haben kleine Galerien bis abends um 11 geöffnet. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass die Stadt schon immer sehr “open minded” war und daher viele gleichgeschlechtliche Paare hier leben (wir wohnen zum Beispiel bei Andy und Lenny). Dementsprechend sind dann auch die abendlichen Angebote:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren jetzt wieder raus zum Meer, in die Dünen, denn der Tag scheint wieder ein guter zu werden.

  2 Responses to “Cape Cod Kwassa Kwassa”

  1. OMG…it looks amazing, it sounds gorgeous!!!
    Und ich habe sofort bemerkt, dass auf dem einen Foto dein Shirt, das Tuch und das Notebook farbkompositorisch ganz hervorragend harmonieren…Bitte achte auch weiterhin im Urlaub auf den guten Stil und verbessere damit das Bild des gemeinen Deutschen! DANKE!

  2. uiiihh.. die Familie Siegel/ Hansen in extrem ungewohnten Terrain.. Rad fahren, Austern schlürfen und neckische Accecsoires auftragend.. schön!!!! Da will man glatt dabei sein!

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